Kanu

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Das Wort Kanu ist der Oberbegriff für alle Wassersportgeräte, die mit Paddeln in Blickrichtung bewegt werden. Den Ursprung des Kanus datiert man auf ca. 4000 v.Chr. Ein Ur-Kanu wurde am Euphrat gefunden, das auf dieses Alter datiert wurde.

Man unterscheidet verschiedene Bootstypen:

  • Das Auslegerkanu, schmales, seegängiges Kanu mit einem Schwimmer an der (meist) linken Seite zur Stabilsierung, mit Stechpaddel vorangetrieben.
  • Der Kanadier wird von bis zu 10 Personen mit je einem Stechpaddel, das nur ein Paddelblatt hat, vorangetrieben.
  • Die Drachenboote werden ebenfalls den Kanus zugeordnet.
  • Der Kajak oder Kayak, wird von bis zu 4 Personen mit je einem Doppelpaddel vorwärts bewegt.

Diese beiden Bootstypen gibt es in verschiedenen Aufbauformen:

  • Das Faltboot besteht aus einem Holz- oder Metallgestell, über die eine Bootshaut aus imprägniertem Stoff oder Kunststoff gespannt wird.
  • Starre Boote aus Faser verstärktem Kunststoff, aus Hochleistungsthermoplasten wie Polyethylen oder aus Aluminum. Aus Holz, zumeist aus amerikanischer Western Red Cedar aus dünnen Leisten gebaut und mit Faserverbundwerkstoffen überzogen.
  • Schlauchboot-Ausführungen haben kein starres Bootsgestell, sondern beziehen Ihre Stabilität aus mit Luft gefüllten Schläuchen.


Die Kajaks stammen von den Inuit, die Kanadier von den Indianern Nordamerikas und die Auslegerkanus aus der Südsee. Die ersten Ausführungen bestanden aus Tierhaut und Knochen bzw. Birkenrinde oder Holz/Einbaum.

Die Hauptmerkmale der Fahreigenschaften sind Schnelligkeit, Wendigkeit und Kippstabilität. Heute kennt man im Kanusport vielfältige Bootsformen und Disziplinen.


Touren

  • Sieg Mit dem Kanadier auf der Sieg

Weitere Informationsquellen

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